Sonntag, 29. Dezember 2013

Glücksschweinchen


Ein kleines Schweinchen aus Hefeteig zum Jahreswechsel....

Ihr braucht einmal das Grundrezept ' Hefeteig '

Rollt den Teig ca. 1 cm dick aus und stecht Kreise aus, in zwei Größen.
Der Durchmesser des kleineren Kreises sollte ca. halb so groß sein, wie der große. Ihr braucht gleich viele Kreise.
Ich habe als großen Kreis eine Müslischüssel genommen und als kleinen, einen Dessertring.


Der kleine Kreis soll die Nase unseres Schweinchen werden, da müsst ihr noch zwei Nasenlöcher stechen. Ich habe die Rückseite einer Tulle genommen.



Die Nase nun auf den Kopf legen.


Die Ohren müssen noch geformt werden. Schneidet Streifen und drückt sie an einer Seite zusammen.


Diese werden auch auf den Kopf gelegt.


Etwas Milch mit einem Eigelb verquirlen und die Schweinchen einpinseln.

Bei 180*C ca. 16 - 20 Minuten goldbraun backen.

In dieser Zeit kann man etwas Puderzucker mit Wasser oder Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse verrühren und etwas Schokolade oder Kuvertüre schmelzen. Beides jeweils in einen Spritzbeutel füllen.


Die Schweinchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.



Jetzt können die Augen aufgespritzt werden. Erst die Puderzuckermischung....


... dann die Schokolade.


Fertig!!!

Die Schweinchen können auch befüllt gebacken werden....

Für die süße Variante, Marzipan mit gemahlenen Mandeln, gehackte Nüsse und einem Ei verrühren und  in die Mitte des großen Kreises eine Portion geben. Bei der befüllten Variante, braucht ihr doppelt so viele große Kreise. Legt einen zweiten Kreis auf den ersten und drückt den Rand etwas an. Ihr könnt auch den Rand mit etwas Eigelb bestreichen, dann klebt er besser. Nun wie beschrieben fortfahren.

Für eine herzhafte Variante könnt ihr Gehacktes mit Zwiebeln anbraten, würzen und mit Tomatenmark verrühren....vielleicht auch etwas Käse unterheben. Hier würde ich aber den Zuckergehalt des Grundrezeptes stark reduzieren und auf die Milcheigelbmischung verzichten.












Sonntag, 22. Dezember 2013

Nuss - Weihnachtsbaum


Für diesen Weihnachtsbaum braucht ihr einmal das Rezept des Nuss-Sterns.

Den Teig Rechteckig ausrollen und die obere Hälfte nach rechts ziehen und die untere nach Links, so dass ein Parallelogramm entsteht.

Den Teig quer durchschneiden, so dass zwei gleich große Dreiecke entstehen.

Ich habe für die Anleitung nur die Hälfte des Teiges genommen.

Legt ein Dreieck direkt auf das Backblech.


Bestreicht das Dreieck mit der Nussmischung.


Nun legt das zweite Dreieck drüber.


Schneidet beide Schichten wie folgt ein.


Nun verdreht die Enden in eine Richtung, so oft es geht....die oberen einmal, dann zweimal und so weiter.


Bis auf die untere Linie.
Verkürzt sie rechts und links um die Hälfte.
Teilt sie nochmal waagerecht und verdreht sie nach unten.


Das angeschnittene einfach mit auf das Backblech legen.

Mit einer Eigelb-Milch-Mischung bestreichen.

Alles für 20 Minuten bei 180*C goldbraun backen lassen.

Etwas abkühlen lassen und dann mit einer Mischung aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen...

Fertig!













Freitag, 20. Dezember 2013

Pistazien-Marzipan-Triangle


Vorne rechts im Bild....

Dieses Rezept habe ich auf dem Blog meiner 'Post aus meiner Küche' - Partnerin Astrid entdeckt.
@monaqo.de

Ihr benötigt:

100g weiche Butter
40g Puderzucker
1 Eiweiss (das Eigelb braucht ihr gleich für die Füllung)
125g Magerquark
250g Mehl
2 1/2 TL Backpulver (gestrichen)
Prise Salz

Die Butter schaumig rühren und langsam den Puderzucker ein rieseln lassen. Das Eiweiss einarbeiten und danach den Magerquark.
Wenn alles gut vermischt ist, kommt das Mehl mit dem Salz und Backpulver hinzu.

Alles in Frischhaltefolie packen und in den Kühlschrank legen.

Nun können wir die Füllung vorbereiten:

50g gemahlene Pistazien
125g Marzipanrohmasse
1 Eiweiss
1 EL Zitronensaft
etwas Bittermandelöl

Marzipan mit dem Eiweiss, dem Zitronensaft und dem Bittermandelöl cremig rühren und zum Schluss die Pistazien unterrühren.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in 6 Portionen teilen.
Eine Rolle von ca. 20 cm rollen.....diese dann platt rollen und so sollte ein Fläche von ca. 20 x 10 cm entstehen.
Ein Sechstel der Marzipanmasse auf die Fläche streichen und der Länge nach eng aufrollen.


Kleine Dreiecke zickzackförmig aus der Rolle schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Backzeit bei 175°C ca. 12 Minute.

......alles genau 6 mal.....

Irgendwie zwischendurch ca. 50g Butter schmelzen.

Sobald die Triangle aus dem Backofen kommen direkt mit der flüssigen Butter bestreichen und mit Puderzucker bestreuen.



FERTIG!!!

Spritzgebäck


Auf dem Foto die hinteren Plätzchen....
vorne links findet ihr die Zimtsterne und rechts Pistazien-Marzipan-Triangle

Für das Spritzgebäck braucht ihr:

500g Mehl
350g Butter zimmerwarm
150g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
3 Eigelb
Prise Salz
etwas Kuvertüre

Die Butter schaumig rühren und langsam den Puderzucker und den Vanillezucker ein rieseln lassen.
Eigelb nach einander unterrühren und zum Schluss das Mehl mit dem Salz unterkneten.

Den Teig in Frischhaltefolie packen und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit kann man die Kuvertüre.....ich benutze immer Zartbitter-Kuvertüre.... zum schmelzen bringen.....es reichen ca. 50 g.

Den Teig noch mal durchkneten und durch den ...... bei mir ist es der Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz.......geben.


Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 200°C ca. 8 Minuten backen. Vorsichtig auf ein Kuchengitter heben....die Plätzchen sind warm noch sehr zerbrechlich....und auskühlen lassen.
Die geschmolzene Kuvertüre in einen Spritzbeutel füllen und ein Miniloch vorne einschneiden.


Jetzt den Beutel über die Plätzchen schwenken, so das kleine Fäden kreuz und quer über die Plätzchen fallen.

Mit der restlichen Kuvertüre kann man kleine Sterne auf Backpapier spritzen und die im Kühlschrank trocknen lassen.

Die Sterne einfach über die Plätzchen legen oder, wenn ihr die Plätzchen in Folie packt, einfach welche dazu legen....sieht sehr hübsch aus.



Die Kuvertüre nur noch trocknen lassen und fertig ist das Spritzgebäck.




Donnerstag, 19. Dezember 2013

Zimtsterne - ein Klassiker


Ein Klassiker zur Weihnachtszeit....

Für ca. 50 Stück braucht ihr:

4 Eiweiß
400 g Puderzucker
400 - 500 g gemahlene Mandeln mit Schale
2 gehäufte EL Zimt
1 EL Vanillezucker
Prise Salz

Das Eiweiß mit dem Salz so lange schlagen, bis es anfängt steif zu werden. Puderzucker einrieseln lassen und weiter rühren. Von dieser Masse 6-8 EL zur Seite stellen.

400g Mandeln, Zimt und Vanillezucker vermischen. Den Eischnee unterheben. Alles verkneten.....ist der Teig zu klebrig, dann einfach noch etwas  Mandeln unterheden.


Den Teig nun auf ca, 0,3 cm ausrollen, die Arbeitsfläche nicht mit Mehl bestäuben, sondern mit Mandeln oder Puderzucker.


Nun die zur Seite gestellte Eiweissmasse auf den Teig streichen.


Mit Hilfe von Zimtsternausstechern, die habt ihr drei Bilder zuvor gesehen, Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen.

Bei 150*C ca. 20 Minuten backen.

Nun müssen die Sterne nur noch auf einem Küchengitter auskühlen.


FERTIG...







Grundrezept - Süßer Hefeteig

Für den Hefeteig benötigt ihr folgendes:

500 g Mehl
100 g Zucker
1/2 TL Salz
1 Würfel Hefe
1 Ei
250 ml Milch
80 g weiche Butter

Ich stelle den Hefeteig am liebsten mit einem Vorteig her. Zuerst die Milch leicht erhitzen und die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel geben und die Milch/Hefemischung in eine Vertiefung schütten. Etwas Zucker überstreuen und mit etwas Mehl bestäuben. Alles zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Mein warmer Ort ist der Backofen. Wenn ich mit dem Hefeteig starte, schalte ich den Backofen auf 40* C und sobald der Teig in den Backofen kommt, schalte ich ihn aus. Das klappt hervorragend.

Nun die restlichen Zutaten zu der Mehl/Milch/Hefe-Mischung geben und alles gut verkneten.

Nochmal zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Grundrezept - Eierlikörkuchen

Für den Eierlikör-Kuchen benötigt man für eine 15 cm Form:

3 Eier
150g Zucker
150 ml Öl
150 ml Eierlikör
225g Mehl
4 gestrichene TL Backpulver

Die Eier schaumig schlagen, Zucker einrieseln lassen....... weiterschlagen bis eine weissschaumige Masse entsteht......Öl und Eierlikör langsam einfließen lassen und immer weiterrühren. 
Mehl mit Backpulver vermischen und unter die Eierlikörmasse unterheben, bis alles vermengt ist.
Teig in die vorbereitete Kuchenform geben und bei 180*C 40 bis 50 Minuten backen.


Unbedingt die Stäbchenprobe machen! ( Holzstab in den Kuchen stecken, bleiben Krümel hafen, noch weiter backen....ist der Stab sauber, dann ist der Kuchen fertig)

Montag, 16. Dezember 2013

Motiv - Torte



Eine Motivtorte in mehreren Schritten.

Als erstes muss der Kuchen hergestellt werden......


Ich benutze immer das Rezept eines Eierlikörkuchens.
Doch bevor es losgeht muss man die Backform erst preparieren.....ich fette sie aus und bemehle sie, allerdings ohne verdickte Stellen, seht wirklich zu, dass alles möglichst gleich mäßig ist....klopft überschüssiges Mehl ab.


Für eine Motivtorte sollte der Kuchen gleichmäßig aufgehen.......nicht wie üblich in der Mitte höher sein, als am Rand. Dafür muss man die Backform isolieren. Nehmt feucht kaltes Zewa und schlagt es in Alufolie ein, dann umwickelt ihr die Form damit. So wird der Rand nicht so schnell heiß und der Kuchen schneller gar am Rand und so muss auch der restliche Kuchen von dem Backpulver angetrieben nicht durch die Mitte starten.


Sollte es trotzdem nicht klappen oder euch der Aufwand zu groß sein, dann schneidet den Deckel einfach später gerade ab.

Jetzt aber zu dem Rezept......für eine 15 cm Form braucht ihr:

EIERLIKÖRKUCHEN

3 Eier
150g Zucker
150 ml Öl
150 ml Eierlikör
225g Mehl
4 gestrichene TL Backpulver

Die Eier schaumig schlagen, Zucker einrieseln lassen....... weiterschlagen bis eine weissschaumige Masse entsteht......Öl und Eierlikör langsam einfließen lassen und immer weiterrühren. 
Mehl mit Backpulver vermischen und unter die Eierlikörmasse unterheben, bis alles vermengt ist.
Teig in die vorbereitete Kuchenform geben und bei 180*C 40 bis 50 Minuten backen.


Unbedingt die Stäbchenprobe machen! ( Holzstab in den Kuchen stecken, bleiben Krümel hafen, noch weiter backen....ist der Stab sauber, dann ist der Kuchen fertig)

Während der Kuchen backt, können wir die Ganache herstellen......

GANACHE

Für einen 15 cm Kuchen brauchen wir für die Ganache....

100g Sahne
100g Zartbitterschokolade

Die Sahne in einem kleinen Topf zum kochen bringen.....die Schokolade in Stücke brechen und in die Sahne geben.


Den Topf vom Herd nehmen...ca. 5 Minuten warten und alles verrühren. Ist die Schokolade komplett geschmolzen, mit dem Pürierstab noch mal kurz alle evtl. kleinen Stücke pürieren.
Jetzt muss die Ganache nur noch fester werden.....alles in eine Schale umfüllen und in den Kühlschrank stellen.......fertig ist die Ganache.


Ist der Kuchen fertig, dann lasst ihn etwas abkühlen und stürzt ihn dann vorsichtig auf ein Kuchengitter.
Der Kuchen muss vollständig auskühlen.

Wenn er nicht ganz gerade geworden ist, dann helft ein bisschen nach. Dann teilt den Kuchen waagerecht in drei Teile und bestreicht sie mit etwas Ganache oder wie ich es immer mache....mit Marmelade. So wird der Kuchen fruchtiger.

Alles wieder zusammen setzen und nun mit der Ganache einstreichen......habe leider vergessen das zu fotografieren, werde es aber nachholen.
Der Kuchen muss rundum mit der Ganache eingestrichen werden. Damit die Ganache geschmeidiger ist, hole ich sie aus dem Kühlschrank und lasse sie einige Zeit bei Zimmertemperatur wieder erweichen. Dann rühre ich kurz mit dem Schneebesen einmal durch, wenn es einfach geht, hat die Ganache die richtige Konsistenz.


Der Kuchen muss jetzt in den Kühlschrank, damit die Ganache trocknen kann.

In dieser Zeit kann man die Dekoration schon mal vorbereiten......
Ich benutze keinen selbstgemachten Fondant, ich habe einen Fondant gefunden, der nicht so süß ist und sich hervorragend verarbeiten lässt. Das müsst ihr einfach ausprobieren. Meiner heißt:
Massa Ticino Tropic und kostet ca. 8,50€ pro Kilo...... Ihr braucht ca. 400-500g je nach dem wie aufwendig die Deko wird.

Den Fondant gut kneten und evtl. mit Lebensmittelfarbe, bitte benutzt Pastenfarben, einfärben.
Mit Hilfe von Austechformen kann man unterschiedliche Motive ausstechen. Lasst sie etwas antrocknen. Damit sie schneller trocknen, kann man den Fondant mit etwas CMC ( .... gibt es in der Apotheke oder in Fachgeschäften, verkneten.


Nun muss der Fondant für den Kuchen ausgerollt werden. Hebt ihn vorsichtig auf den Kuchen.


Am besten könnt ihr jetzt weiterarbeiten, wenn der Kuchen auf einer Drehplatte steht. Die gibt es für nur 5€ bei Ikea.
Streicht den Fondant vorsichtig, ohne Falten fest. Übung macht den Meister.


Den Überschuss mit einem Cutter oder Messer abschneiden.


Nun kann die Deko angeklebt werden. Hierfür benutzen wir einen Zuckerkleber, den man ganz einfach auf Vorrat selbst machen kann

ZUCKERKLEBER

60 ml Wasser
1TL CMC

Das Wasser kochen lassen, dann etwas abkühlen und den CMC unterrühren, alles verschließen und über Nacht stehen lassen. Es bilden sich zuerst Klümpchen, die aber über Nacht verschwinden.
Im Kühlschrank hält sich der Kleber  bis zu 6 Wochen.

Mit einem Pinsel die Deko mit etwas Kleber bepinseln und auf den Kuchen Kleben.


Ich möchte aus der Mitte des Kuchens Zahlen und Sterne an Drähten haben. Dafür mische ich CMC mit dem Fondant, steche meine Formen aus und siehe den Draht durch den Kleber, bevor ich ihn durch die Motive stecke......gut trocknen lassen.
Den Draht zusammen drehen. Mit Hilfe eines Dosenöffners ein Loch in den Kuchen bohren. In einen Strohhalm, den ich Kuchenhöhe geschnitten habe, stecke ich etwas Fondant und stecke dann den Draht hinein. Alles wird dann in das vorgefertigte Loch gesteckt.


Dies restliche Deko noch ankleben....


Da der Abschluss meistens nicht sooooo schön wird, gibt es extra Moods, die man mit Fondant befallen kann und dann um den Kuchen kleben kann.


Sollte der Fondant zu stark an den Händen oder an der Oberfläche kleben, kann man diese mit Bäckerstärke "einpudern". Man benötigt eine ganz ganz glatte Oberfläche, um den Fondant auszurollen. Im Fachhandel gibt es extra Platten dafür.

Viel Erfolg!!!!











Sonntag, 15. Dezember 2013

Rosinen - Quark -Brötchen


Die Rosinenbrötchen werden genau so zubereitet, wie die Quark-Schokobrötchen, nur einfach die 75g Schokotropfen durch 75g Rosinen austauschen.

Ich teile den Teig in drei Portionen und mische dem ersten Drittel nichts unter, so dass es reine Quarkbrötchen werden, dem zweiten Drittel mische ich 25-30g Schokotropfen unter, so dass es Schokobrötchen werden und dem letzten Drittel mische ich ca. 30g Rosinen unter und erhalte Rosinenbrötchen.

So hat man schnell mit einem Teig drei Brötchen-Varianten.

Auf dem Foto seht ihr links das Schokobrötchen, vorne das reine Quarkbrötchen und in der Mitte das Rosinenbrötchen.